Die Badeseen von Małopolska sind eine große Attraktion von diesem Sommer

Małopolska. Blick auf den Badesee Kuter Port Nieznanowice aus der Vogelperspektive, unten gastronomische Punkte
In Małopolska steigt kontinuierlich die Anzahl von gut organisierten und ausgestatteten Badeorten, die sich meistens an ehemaligen Sand- und Kiesgruben befinden. Sie verfügen über sauberes Wasser und werden von Rettungsschwimmern des Freiwilligen Wasserrettungsdienstes bewacht.

Erholung am Wasser

Der Aufenthalt am Wasser gehört zu den besten Möglichkeiten, die Freizeit aktiv zu verbringen, ohne in den Urlaub zu fahren. Lokale Strände an sauberen Flüssen, Bächen und Seen eignen sich bestens für eine Siesta am Nachmittag oder am Wochenende im Kreise der Familie. In der Region Małopolska sind in den letzten Jahren zu den unbewachten Stränden an Flüssen und Seen bestens organisierte Badeorte hinzugekommen. Sie übertrumpfen alles andere in jeder Hinsicht – durch die Einzigartigkeit des Ortes, ihre Infrastruktur und Sicherheit. Oft sind sie auch zum Angeln geeignet. Einige verfügen außerdem über Übernachtungsmöglichkeiten.

Einzigartige Orte

Bei den Badeseen von Małopolska handelt es sich meistens um ehemalige Sand- und Kiesgruben, die sich von alleine mit unterirdischem Wasser gefüllt haben. Das ist das Wertvollste an ihnen. Es handelt sich nämlich um biologisch reines Wasser, das weder von biologischen Bakterien noch von chemischen Verbindungen verunreinigt ist. Außerdem wird sein Zustand ständig von Fachdiensten überwacht. Als Ausnahme gilt der Stausee Skowronek in Alwernia, der am Fluss Brodła angelegt wurde, der einer von den saubersten Flüssen in Małopolska ist. 

Freizeit- und Sportinfrastruktur

Zu den größten Attraktionen dieser Orte gehört die Freizeitinfrastruktur. Die meisten von ihnen verfügen über einen Geräteverleih – man kann dort Kajaks, Tretboote und sogar Windsurfbretter mieten. Diese kann man an separaten Stellen der Badeseen benutzen, damit sie keine Gefahr für die Badegäste ausmachen. Sandstrände, sanfter Abstieg ins Wasser, ausgewiesene Tiefenzonen, sogar Rutschen - das ist fast schon Standard. Ebenso wie alle notwendigen sanitären Einrichtungen und Duschen. Die Gastgeber achten sehr auf die Sauberkeit, wohl wissend, dass dies die Grundlage ihres Betriebs ist. Es gibt auch am Ufer Erholungsplätze für Kinder und Mini-Fitnessräume für Erwachsene. Es steigt auch die Anzahl an guten gastronomischen Einrichtungen. Einige der Badeseen werden zu echten Freizeitzentren, mit weiteren Attraktionen wie Minigolf, Go-Kart-Fahrten, Sportplätzen und sogar Salzgrotten.

Sicherheit

Vergessen Sie nicht, dass in Polen jedes Jahr in den Sommerferien etwa fünfhundert Menschen ertrinken. Meistens in Flüssen und an Stellen, die nicht für sicheres Baden geeignet sind. Die Badestellen in Małopolska sind in dieser Hinsicht gut vorbereitet.

1. Die meisten verfügen über einen sicheren, abgestuften Abstieg zum Wasser.

2. Die Badestellen sind ausgeschildert und mit Hinweisen auf die Wassertiefe ausgestattet.

3. Die Badeseen werden von Bademeistern bewacht.

4. Die Badestellen sind mit einer Rettungsausrüstung ausgestattet.

5. Und was besonders wichtig ist - wenn Sie mit Kindern ans Wasser gehen, lassen Sie sie nicht mal für einen Moment aus den Augen. Es ist unsere Pflicht. Eine noch größere Pflicht der Eltern ist es, den Kindern das Schwimmen beizubringen. Zur Erinnerung: die Woiwodschaft Małopolska betreibt seit mehreren Jahren erfolgreich das Programm "Ich schwimme schon", das Tausenden von Kindern die Möglichkeit gegeben hat, diese lebensnotwendigen Kenntnisse zu erlernen.

Unten finden Sie einige Badeseen, die eines Besuches wert sind!

 

Tipps für diejenigen, die ihre Freizeit am Wasser verbringen wollen

(auf der Grundlage der Richtlinien der Staatlichen Feuerwehr)

Am sichersten ist das Schwimmen an entsprechend eingerichteten und gekennzeichneten Stellen, die von Rettungsschwimmern der Freiwilligen Wasserwacht oder der Wasserpolizei überwacht werden.

  • Achten Sie bitte auf die Hausordnung von der Badestelle, an der Sie sich aufhalten.
  • Es lohnt sich, die Bedeutung der Hinweisschilder am Wasser zu kennen: weiße Fahne – das Baden ist erlaubt, rote Fahne – das Baden ist verboten, keine Fahne - kein Rettungsschwimmerdienst.
  • Wenn Ihre Kinder im Wasser sind, behalten Sie sie ständig im Auge, auch wenn sie schwimmen können. Selbst ein Verschlucken kann zum Ertrinken führen.
  • Die Anwesenheit von Rettungsschwimmern entbindet die Eltern oder Erziehungsberechtigten nicht von ihrer Pflicht, das Kind zu beaufsichtigen. Eltern sind immer für ihre Kinder verantwortlich.
  • Springen Sie nicht unmittelbar nach dem Sonnenbad ins Wasser, wenn Ihre Haut noch warm ist. Bevor Sie ins Wasser gehen, nehmen Sie eine Dusche oder bespritzen Sie den Brustkorb, den Nacken und die Beine mit Wasser, um einen Temperaturschock, Krampf oder Ohnmacht zu vermeiden.
  • Springen Sie nicht an unbekannten Stellen ins Wasser, wenn Sie die Tiefe des Wassers oder die Beschaffenheit des Bodens nicht kennen. Dies kann zum Tod oder zur Invalidität führen! Absolut verboten sind an solchen Orten Kopfsprünge. Denken Sie auch daran, andere Schwimmer oder Badegäste nicht zu drängen.
  • Schwimmen Sie niemals nach dem Genuss von Alkohol.
  • Verwenden Sie nur eine sichere und funktionsfähige Schwimmausrüstung.
  • Wenn Sie sich am Ufer aufhalten, insbesondere in der Sonne, vergessen Sie nicht die Kopfbedeckung und cremen Sie sich mit Sonnenschutzmittel ein. Am besten sonnen Sie sich in Bewegung, z. B. beim Ballspielen.
  • Wenn Sie zufällig Zeuge werden, wie Rettungsschwimmer einer Person erste Hilfe leisten, die aus dem Wasser gezogen wurde - stören Sie die Rettungsaktion nicht, kommentieren Sie nicht die Arbeit von den Rettungsschwimmern und belehren Sie sie nicht. Dies ist ein Kampf um ein menschliches Leben.
  • Wenn Sie im Wasser spielen, stören Sie andere nicht. Sorgen Sie dafür, dass der Badesee sauber bleibt - werfen Sie keinen Abfall, Flaschen, Papier oder Verpackungen ins Wasser.
  • Schreien Sie nicht am Wasser, machen Sie keinen unnötigen Lärm, rufen Sie nicht einfach zum Spaß um Hilfe. Wenn Sie sehen, dass jemand im Wasser oder am Ufer Hilfe benötigt, heben Sie am besten beide Arme hoch, verschränken sie sie und breiten sie über dem Kopf aus.
  • Denken Sie beim Kajakfahren, Bootfahren oder Segeln immer daran, dem Kind eine Schwimmweste mit einem Kragen anzulegen, die an sein Gewicht und seine Größe angepasst ist und unbedingt geschlossen werden muss.
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