Die Kulturroute der Juden aus Małopolska

Synagoga w Oświęcimiu, eksponaty wyłożone na stole z czerwonym suknem
Jahrhunderte lang bewohnten Juden das Land der heutigen Woiwodschaft Kleinpolen. Sie erschufen gemeinsam die einzigartige Kulturlandschaft dieser Region.
Jahrhunderte lang bewohnten Juden das Land der heutigen WoiwodschaftKleinpolen. Sie erschufen gemeinsam die einzigartige Kulturlandschaft dieserRegion. Auf dem Gebiet von Polen entstand in Krakau die erste talmudischeHochschule, und so begann die goldene Zeit der jüdischen Kultur in Polen. Diegroβen Rabbiner, wie Rabbi MoszeIsserles, dessen Namens die heute offene Synagoge trägt, oder der hervorragendeKabbalist Natan Nata Spira, der auf dem nahe gelegenen Alten Friedhofbeigesetzt ist, trugen dazu bei, dass Krakau zum Zentrum der jüdischen Geistigkeitnicht nur für Polen, sondern auch für den Groβteil von Europa wurde.  Diezentrale Lage Kleinpolens zwischen Einflüssen des Ostens und Westens formteeine einzigartige Kompilation. Durch die Zaddik-Dynastie Halberstam entwickeltesich dynamisch die Chassidismus-Bewegung in Zentren in Bobowa und Neu Sandez.Andererseits baute man in gröβeren Städten, wie Tarnów und Kraków, neben den orthodoxen Synagogenmonumentale Tempel, Gotteshäuser, die auf Basis des reformierten Judaismuserrichtet wurden.  Auf dem Gebiet vonKleinpolen hinterlieβ die Geschichte auch die tragischsten Spuren – es ist ohne Zweifel derHolocaust. Das in Auschwitz gelegene Museum, auf dem Gebiet desAuschwitz-Birkenau Komplexes – das gröβte Todeslager, stellt das schockierende Zeugnis des Verbrechens dar, dasbesonders die Juden betroffen hat. Wir sollten auch daran denken, dass sich aufdem Gebiet von Kleinpolen nicht nur einzigartige historische jüdische Friedhöfebefinden, sondern auch tätige Synagogen, wo weiterhin hier das Leben derjüdischen Gemeinden verläuft.

Multimedia