Kirche aus Ryczów

Drewniany kościół widziany z boku.

Die hölzerne römisch-katholische Kirche der Kreuzerhöhung wurde 1623 vom Zisterzienserorden in Ryczów errichtet. Sie verfügt über ihre ursprüngliche Inneneinrichtung, die mit dem Bauwerk hierhergebracht wurde. Die Kirche ist ein Holzbau, in Blockbauweise errichtet und von außen mit senkrechten Brettern verkleidet. Sie besteht aus zwei Teilen: einem älteren Schiff mit einem dreiseitig geschlossenen Chor und einem Turm mit einer zwiebelförmigen Kuppel, der im 18. Jahrhundert hinzugefügt wurde. Der untere Stock des Turms dient als Vorhalle der Kirche, die durch eine Tür mit einem dekorativen Türsturz in Form von Eselsrücken zugänglich ist. Im Inneren befinden sich drei Altäre aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Im Chor der barocke Hauptaltar mit dem Bild „Erhöhung des Heiligen Kreuzes“. Auf beiden Seiten stehen an den Wänden zwei Stifterbänke. Am Eingang zur Sakristei hängt die Kanzel, und auf der anderen Seite steht ein holzgeschnitztes Taufbecken aus der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert. Der Altarraum ist vom Kirchenschiff durch einen Triumphbogen getrennt, der mit drei Statuen geschmückt ist: Christus am Kreuz, die Muttergottes und hl. Johannes. Im Kirchenschiff befinden sich zwei Seitenaltäre. Auf der linken Seite – ein Altar aus der Spätrenaissance mit einer Kopie des Bildes der Muttergottes von Tschenstochau (Częstochowa), rechts ein Barockaltar mit der Darstellung der hl. Anna von Selbstdritt. Die Wände sind mit Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert verziert, die bei Restaurierungsarbeiten entdeckt wurden, nachdem die Kirche in das Freilichtmuseum verlegt worden war. Sie stellen vier Bischöfe dar: links die hll. Nikolaus und Martin, rechts die hll. Stanislaus und Adalbert. Außerdem wurden an der Decke 12 Rundbilder mit Darstellungen von Aposteln angebracht. Gelegentlich finden in der Kirche Hochzeitszeremonien und traditionelle Gottesdienste statt.

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