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Szkoła Przemysłu Drzewnego Zakopane

Holzindustrie-Schule in Zakopane

Po prawej płot i dalej zabudowania. Na wprost za dużym, betonowym placem, zabytkowy, jednopiętrowy, trójdzielny budynek z ciemnego drewna. Przy nim krzewy. Po środku po schodkach oszklona weranda i nad nią balkon z oknami. Wyżej jaskółka z wieżyczką na dachu pokrytym gontem. Po lewej tablica informacyjna i drzewo. Po prawej w oddali zalesione wzgórza. Nad budynkiem pogodne niebo.

ul. Kościeliska 35, 34-500 Zakopane Touristische Region: Tatry i Podhale

tel. +48 182012463
Absolventen dieser Schule waren viele herausragende Bildhauer und Möbeltischler. In der Gegenwart wird ihre Tradition vom Dr.-Władysław-Matlakowski-Bauschulzentrum (Zespół Szkół Budowlanych im. dra Władysława Matlakowskiego) in einem Gebäude an der ul. Krupówki sowie vom Antoni-Kenar-Kunstschulzentrum (Zespół Szkół Plastycznych im. Antoniego Kenara) an der ul. Kościeliska fortgesetzt.

Unweit des Hauptgebäudes des Tatra-Museums (Muzeum Tatrzańskie) steht ein prächtiges Holzgebäude aus dem Jahr 1883, das von Anfang an mit dem Schulwesen verbunden war. Es war als Sitz einer Schnitzerschule entstanden, die die Entwicklung talentierter Berglandbewohner sowie die örtliche Industrie unterstützen sollte. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vermittelte die Schule, sowohl im Bereich der Architektur als auch des Designs, die Tiroler Schnitzkunst, die damals einen europäischen Standard bildete und in der historischen Holzarchitektur von Szczawnica und Krynica stark vertreten war, was auf den Einfluss der ungarischen Schulleiter zurückzuführen ist. Die Leistungen der örtlichen Volkskunst wurden von der Schule erst 1901 gewürdigt, als ihr Direktor der Pole Stanisław Barabasz wurde, der erste polnische Skifahrer und Befürworter des von Stanisław Witkiewicz entwickelten sogenannten Zakopane-Stils. 1918 wurde aus ihr durch Umbenennung die Staatliche Holzindustrie-Schule (Państwowa Szkoła Przemysłu Drzewnego). In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts leitete sie mit großem Erfolg der Architekt und Bildhauer Karol Stryjeński. Die Schule wurde erweitert und die Werke ihrer Schüler zeichneten sich durch ein hohes künstlerisches Niveau aus, was durch zahlreiche Preise während der Weltausstellung des Kunstgewerbes und des Industriedesigns in Paris 1925 bestätigt wurde, darunter den Grand Prix für den Bildhauer Jan Szczepkowski als Schöpfer der „Polnischen Kapelle“. In den Nachkriegsjahren wurde die Schule aufgeteilt. Der sich mit der Bildhauerkunst befassende Teil wurde unter der Aufsicht des Kultur- und Kunstministeriums (Ministerstwo Kultury i Sztuki) als Kunstlyzeum (Liceum Sztuk Plastycznych) abgespalten. Es wurde von Antoni Kenar geleitet und nach dessen Tod 1959 wurde die Schule nach ihm benannt. Gleichzeitig bestand eine Baufachschule, die letztendlich in das nach Dr. Władysław Matlakowski, einem Arzt, Schriftsteller, Ethnographen und Kenner der Baukunst des Berglands, benannte Berufsschulzentrum umgestaltet worden ist.


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