UNESCO des Welterbes Route in Małopolska

Wzgórze Wawelskie z lotu ptaka
Die UNESCO-Liste des Welterbes wurde 1972 ins Leben gerufen. Gemäß ihrem Namen soll sie die wertvollsten Objekte und Regionen der Welt, nicht nur vom historischen, sondern auch vom kulturellen oder naturlandschaftlichen Gesichtspunkt her, schützen helfen.

Es ist nicht leicht in ein solch prestigeträchtiges Verzeichnis wie die UNESCO Liste aufgenommen zu werden. Die eingetragenen Objekte müssen eine Reihe von Kriterien erfüllen. Über ihre Eintragung entscheidet ein Sonderkomitee. Eine notwendige, aber nicht die einzige Bedingung ist ein einmaliger und universeller Wert des angemeldeten Objektes und seine Authentizität. Außer Natur- und Kulturobjekten wird seit 1992 auch naturkulturelles Erbe, das als kulturelle Landschaft und als Ausdruck der Wechselbeziehung zwischen dem Menschen und seiner natürlichen Umwelt bezeichnet wird, unterschieden. In der Wojewodschaft von Małopolska befindet sich 14 Orte und Objekte auf der UNESCO-Liste.

Der 21 Juni 2013 ist ein außergewöhnliches Datum für alle Einwohner Kleinpolens. Damals hat das Komitee des UNESCO-Welterbes in Phnom Penh einstimmig einen Entschluss gefasst, 16 Holzkirchen in der polnischen und ukrainischen Karpatenregion in die Liste des UNESCO-Welterbens einzutragen, darunter vier, die sich auf dem Gebiet der Woiwodschaft Kleinpolen befinden. Das ist eine außergewöhnliche Auszeichnung, denn die nominierten Objekte mussten zwei anspruchsvollen Kriterien gerecht werden: ein einmaliges Zeugnis der kulturellen Tradition sein und ein hervorragendes Beispiel des Bauwesens darstellen. Die kleinpolnischen Gotteshäuser die zum UNESCO-Welterbe zählen sind: die St.Jakob Jünger Apostel  orthodoxe Kirche in Powroznik,  die orthodoxe Muttergottesschutz- Kirche in Owczary, die St. Paraskewii orthodoxe Kirche in Kwiaton und die  St. Erzengel Michael orthodoxe Kirche in Brunary Wyzne. Die erwähnten Gotteshäuser zählen zu dem Holzarchitekturweg, der über 250 verschiedene Gebäude und Bebauungen auf dem Gebiet der Woiwodschaft Kleinpolen umfasst. Diese  Gotteshäuser sind nicht die einzigen Objekte der Route, die auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen, denn im Jahr 2003 erhielten schon diesen Titel die Holzkirchen in Binarowo, Debno, Lipnica Murowana und Sekowa.    

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