Nowy Sącz. Im Dunajec Tal

Ratusz
Cette ville se développant avec dynamisme se trouve dans une vaste vallée parmi les montagnes à la confluence des fleuves Dunajec, et Kamienica. Au confluent de ces deux fleuves il y a des restes du château et une vieille ville. Nowy Sącz est connu pour de nombreuses entreprises industrielles, une école supérieure parfaite et des nombreuses attractions touristiques, mais surtout pour le plus grand écomusée de Małopolska. Les environs de la ville sont également intéressants : non seulement à cause de la proximité des chaînons des Beskides, mais aussi de nombreux monuments.
Nowy Sącz behielt bis heute seine mittelalterliche urbane Anordnung mit dem großen Marktplatz bei. In der Platzmitte erhebt sich das ansehnliche neubarocke Rathaus mit einem Turm, vier Eckrisaliten und reicher Fassadendekoration.  Vor dem Rathaus steht ein großes Johannes Paul II Denkmal, das mit einem multimedialen Musikspringbrunnen verbunden ist. Nicht weit vom Marktplatz entfernt ist die gotischen St. Margaretha Kirche aus dem 13. und 14. Jh. zu besichtigen. Das zweischiffige Gotteshaus ist aus Stein und Ziegelstein erbaut und von Seiten der Fassade wurden zwei massive Türme hinzu gebaut. In der Nähe befindet sich auch ein schönes gotisches Haus, heute Sitz einer der Abteilungen des hiesigen Bezirksmuseums. Hier sind viele Ausstellungsobjekte zu sehen, die mit der Kunst, Kultur und Geschichte des Sandezer Landes zusammenhängen. Eine weitere Abteilung des Bezirksmuseums wird von der Synagoge von 1746 gestellt, eine der wenigen Andenken an die einst so große hiesige jüdische Gemeinde. Hier wurden Gegenstände zusammengetragen, die mit den Sandezer Juden zusammenhängen. Um zu erfahren, wie im 19. Jh. die Wohnung eines reichen Sandezer Stadtbürgers aussah, kann eines der Häuser am Marktplatz besucht werden, das eine weitere Abteilung des Bezirksmuseums beherbergt: Maria-Ritter-Galerie und den Alten Bürgerhausinnenraum.

Am Stadtrand, auf dem Hang über dem Dunajec-Tal steht im Park eine alte Bastei mit einer Renaissance-Attika und einem Wehrmauerfragment mit einem hölzernen Wachevorbau. In der Nähe sind noch Mauerüberreste und unter der Erde versteckte gewölbte Kellerräume zu finden. Nur so viel ist vom großen Sandezer Schloss übriggeblieben. Das Schloss in Nowy Sącz wurde Anfang des 14. Jh. erbaut und Anfang des 17. Jh. wurde es vom Sandezer Starosten im Renaissancestil ausgebaut. Die Bauten wurden von einer Attika gekrönt und das Schloss zählte 40 Gemächer. Im II. Weltkrieg richteten hier deutsche Besatzer ein Munitionsdepot ein, das 1945 zusammen mit dem Schloss gesprengt wurde. Bis heute wurde lediglich die o.g. Bastei mit der Mauer wiederaufgebaut.
Das Freilichtmuseum in Nowy Sącz, also der Sandezer Ethnographischer Park liegt in der  östlichen Vorstadt. Auf der 20 ha großen Fläche wurden über 70 Objekte zusammengetragen, die von einer ungewöhnlichen Vielfalt der alten Holzarchitektur und der traditionellen Volkskultur  der lokalen ethnographischen Gruppen, wie den Lendizen, den Walddeutschen, den Lemken und den Sandezer- Goralen zeugen. Es wurden auch Nachbildungen von Siedlungen der deutschen Siedler und der Zigeuner ausgeführt. Seit einigen Jahren wird allmählich eine neue Museumsabteilung gebildet: die galizische Kleinstadt, wo bereits heute ein Rathaus, einige alte Kleinstadthäuser, eine Feuerwache und ein Herrenhof zu bewundern sind.

Sehenswert in der Umgebung ! 
Stary Sącz mit dem über 700 Jahre alten Klarissenkloster. Unweit vom Kloster steht am Ufer des Poprad-Flusses der Papstaltar. Es ist eine Erinnerung an die feierliche Heilige Messe im Jahre 1999. Stary Sącz behielt auch die mittelalterliche Stadtanordnung mit dem weitläufigen Steinpflastermarktplatz, von dem enge, ruhige kleine Straßen abgehen, bei.
Rytro, wo auf einem steilen Hügel Ruinen eines großen Schlosses aus dem 13. Jh. zu sehen sind. In Rytro endet die Poprad-Floßfahrtstrecke. Auf speziellen Flößen fährt man von einem kleinen Kurort in Piwniczna-Zdrój aus 10 Kilometer den Fluss entlang. In Rytro können Touristen den langen Sessellift der neuen Skistation nutzen, der sie zum Jastrzębska-Berggipfel hinauf fährt. In Rytro beginnen auch lange, malerische Wanderrouten, die auf den Radziejowa-Berg (1266 m ü.d.M.), den höchsten Gipfel in den Sandezer Beskiden hinauf führen.
Nördlich von Nowy Sącz kann man sich den Dunajec entlang zu den Ufern des Rożnów-Stausees begeben. Das Gewässer ist hervorragend für Erholungszwecke: hier gibt es Bademöglichkeiten, sowie zahlreiche Wassersportausrüstungsverleihe.

Multimedia