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Wysowa-Zdrój - Obiekt - VisitMalopolska

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Wysowa-Zdrój

Wysowa-Zdrój

Drewniany budynek pijalni.
Wysowa-Zdrój 149, 38-316 Wysowa-Zdrój Touristische Region: Beskid Sądecki i Niski
tel. +48 183532096
tel. +48 882070103
Inmitten flacher, wenig bevölkerter Täler und Bergkämme der Niederen Beskiden liegt Wysowa-Zdrój. Diese nicht allzu große Ortschaft liegt in einer breiten Schlucht, direkt im Herzen der Berge, in der Grenznähe zu Slowakei. Ein perfektes Mikroklima, sowie die hiesigen Mineralquellen tragen dazu bei, dass dieser Kurort nicht weniger attraktiv für Kurgäste ist, wie etwa die größeren und bekannteren Kurorte von Małopolska.
Geschichte Wysowa ist eines der ältesten Dörfer in diesem Teil der Beskiden. Es entstand bereits in der 2. Hälfte des 14. Jh. am Handelstrakt, der nach Ungarn führt. Obwohl hier schon immer Mineralquellen sprudelten, wurde ihre Heilwirkung erst nach 1812 genutzt, als erste Kurbäder (Badeeinrichtung) errichtet wurden. Richtig hat sich der Kurort erst in der Zwischenkriegszeit entwickelt. Die ruhige Ortschaft wurde nach dem II. Weltkrieg recht unglücklich ausgebaut, indem einige große Sanatorien errichtet wurden. In Wysoka-Zdrój ist ein Teil der Mineralquellen im Kurpark kostenlos zugänglich, wogegen die Mehrheit der Heilwässer in der Trinkhalle, einem stilvollen Holzgebäude, das 2006 errichtet wurde, probiert werden kann (das Vorige fiel vor einem halben Jahrhundert einem Brand zum Opfer). Mineralquellen „Franciszek”, „Józef”, „Henryk”, „Aleksandra” - Erkrankungen der Atemwege, Harnwege und des Verdauungstraktes. Kulturelles und touristisches Angebot Trotz der Tatsache, dass Wysowa recht klein ist, besitzt es einen wunderschönen Kurpark, wie es sich für einen richtigen Kurort gehört. Es gibt hier eine stilvolle Trinkhalle für Mineralquellen, sowie ein altes Kurhaus vom Anfang des 20. Jh., das heute ein Restaurant beherbergt. Ein Zeugnis der früheren Geschichte von Wysowa – dem alten Lemkendorf – stellt die hölzerne orthodoxe St.-Michael-Erzengel-Kirche von 1779. In ihrem Inneren ist ein kompletter barocker Ikonostas zu sehen. Die hölzerne Mariä-Himmelfahrt-Kirche ist dagegen für Kurgäste in den Jahren 1936-38 entstanden. Der einstündige Spaziergang von Wysowa aus führt über touristische Routen zur Pokrowy Kapelle, also der Gottesmutter-Schutz-Kapelle, die sich am Berghang des Jawor befindet und 1929 bei der Quelle des Głęboki Potok errichtet wurde. Für die Lemken ist es der Heilige Berg Jawor, die Stelle der Mariä Erscheinung. In der Umgebung von Wysowa können noch viele hölzerne orthodoxe Kirchen besichtigt werden. Einige von ihnen sind richtige Meisterwerke der Zimmermannskunst. Empfehlenswert ist der Besuch der orthodoxen Kirchen in Hańczowa (von der 1. Hälfte des 19. Jh.), Uście Gorlickie (von 1786), Kwiatoń (von der 2. Hälfte des 17. Jh.), oder Skwirtne (von 1837). Ein historisches Andenken anderer Art sind die zahlreichen Soldatenfriedhöfe aus dem I. Weltkrieg, die inmitten der Berge und Wälder liegen. Sie zeugen von harten Kämpfen, die hier russische Truppen gegen die Truppen Österreich-Ungarns 1915 während der sog. Gorlice-Offensive geführt haben. Zwei Friedhöfe, die in den Bergen in der Umgebung vom Dorf Blechnarka, das mit dem Wysowa vom Süden her benachbart ist, liegen, können über kurze Spazierrouten erreicht werden. Wassersportbegeisterte erwartet ein künstlicher See: das Klimkówka Becken. Der hier durchströmende Fluss Ropa wurde mit einem Staudamm an der Stelle durchtrennt, wo der Fluss zwischen den steilen Bergabhängen der Gorlice-Pieninen mäandert. Einige Gipfel der Niederen Beskiden, die sich über Ropa erheben, wurden so aufgrund ihrer kühnen Ausformung und steiler Abhänge, die an das Relief der Pieninen erinnern, benannt. Der Klimkówka See ist v.a. den Windsurfern bekannt, obwohl die Wassersportausrüstungsverleihe am Seeufer auch über Kajaks und andere Schwimmausrüstung verfügen. Die Gipfel der Niederen Beskiden, die sich über dem Kurort erheben, laden zu Spaziergängen, sowie Wander- und Fahrradausflügen ein. In der Umgebung von Wysowa wurden einige entsprechende Routen abgesteckt. Über die grüne Route kann Kozie Żebro (847 m ü. d. M) erklommen werden und danach geht es über den rot markierten Pfad nach Hańczowa, direkt an der schönen orthodoxen Gottesmutter-Schutz-Kirche von der 1. Hälfte des 19. Jh. (ca. 3 Std.) vorbei. Von dort aus können wir nach Wysowa mit dem Bus zurückkehren oder den Ausflug auf der roten Route über das Dorf Ropki fortsetzen, danach über die gelbe Route zum Ostry Wierch (938 m ü. d. M.), von wo aus wir über die grüne Route, die entlang des Grenzgrats (von Hańczowa nach Wysoka sind es 3,5 Std.) führt, nach Wysowa zurückkehren. Reitsportbegeisterte können sich zum Huzulenpferde-Gestüt in Gładyszów begeben, das in 12 km Entfernung liegt. Es ist das größte Gestüt Europas, das die nicht allzu großen, jedoch starken Pferde züchtet. In Bergumgebung gibt es zahlreichen Reitrouten. Im Winter warten auf die Skifahrer zwei kleine Schlepplifte. Ein längerer Lift mit einer interessanten Abfahrtsstrecke befindet sich auf Magura Małastowska, ca. 20 km vom Kurort entfernt. Die Niederen Beskiden stellen einen perfekten Ort für Skiwanderungen und Wanderungen mit Schneeschuhen.

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