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Basilika vom Heiligen Grab in Miechów - Obiekt - VisitMalopolska

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Bazylika Grobu Bożego Miechów

Basilika vom Heiligen Grab in Miechów

zdjęcie przedstawia kopię Grobu Bożego, który znajduje się w Bazylice w Miechowie.
Warszawska 1A, 32-200 Miechów Touristische Region: Kraków i okolice
tel. +48 530766522
Im 12. Jh. wurden nach Miechów Mönche des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem geholt.
Die Kirche vom Heiligen Grab zusammen mit den Klostergebäuden entstand an der Wende des 14. und 15. Jhs. Sie wurde aus Ziegeln und Stein errichtet. Die Kirche hat einen Charakter einer dreischiffigen Basilika mit Presbyterium und Kapellen. Von dem ursprünglich romanischen Tempel ist eine Mauer mit dem im Halbkreis geschlossenen Fenster erhalten geblieben. 1996 hat der Papst Johannes Paul II. der Kirche den Ehrentitel der Basilica minor verliehen. Wissenswertes über die Heilig-Grab-Basilika in Miechów, das nicht jeder kennt, doch jeder kennen soll. -Im 12. Jh. unternahm der Besitzer von Miechów, Jaksa aus dem Geschlecht der Gryfici eine Reise nach Jerusalem. Von dort brachte er in seine Güter Mönche – die Wächter des Grabes des Herren, die Ordensritter des Heiligen Grabes zu Jerusalem. Jaksa stiftete dem Orden eine Kirche mit Kloster und überließ ihm als Besitz Miechów mit zwei benachbarten Ortschaften. Zu den Aufgaben des Ordens in Jerusalem gehörte der Schutz des Heiligen Grabes und der Pilger, die es besuchten. Dem Orden ist auch zu verdanken, dass in Polen eine Kopie des Jerusalemer Grabes Christi errichtet wurde. - im Jahr 1187 wurde Jerusalem durch die Truppen Saladins erobert. Die Christen wurden aus der Stadt vertrieben. Das Grab des Herren war also für die Pilger nicht mehr zugänglich, deshalb wurde Miechów zum Zielort der Pilger aus ganz Europa. - Die Kirche von Miechów wurde von vielen berühmten Persönlichkeiten besucht. Mehrmals waren hier die Könige Wladislaw der Ellenlange und Wladislaw Jagiełło zu Gast, außerdem die später heiliggesprochene Königin Hedwig und viele andere illustre Persönlichkeiten. -Das Grab, das sich heute in Miechów befindet, ist eine Kopie aus dem Jahr 1530. Nach dem Brand des Klosters im Jahr 1506 musste es wiederaufgebaut werden. Interessanterweise wurde auch in Jerusalem das Grab Christi rekonstruiert, das bei einem großen Erdbeben zerstört worden war. Die Jerusalemer Kopie stammt aus dem ausgehenden 16. Jh., so ist also die Kopie von Miechów älter als jene in Jerusalem. - Ein Charakteristikum der Spiritualität der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem war die Erinnerung an die letzten Lebenstage Christi, sie begannen auch mit der Tradition, das Grab des Herrn in der Karwoche zu schmücken und aufzusuchen. -In Miechów können wir ein Fragment des Felsen sehen, in dem das Grab Christi gehauen war. Es ist mit einer aus Bronze gegossenen Dornenkrone umrahmt und in die Wand der Heiliggrabkapelle eingelassen. -Der Orden der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem wurde von den Russen während der Besatzung Polens im Jahr 1819 aufgelöst, in Folge eines Übereinkommens zwischen dem Staat und der Kirche. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich das Sanktuarium von Miechów in der Obhut der Salesianer. Im Jahr 1846 wurde der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem ins Leben gerufen, es handelt sich bei ihm jedoch um einen Laienorden. Die Niederlassungen dieses Ordens findet man weltweit. In Miechów befindet sich sein Hauptsitz. Seine Hauptaufgabe ist der Schutz der Christen in Jerusalem. - Seit dem 14. Jh. können die Pilger unter allgemeinen Bedingungen im Sanktuarium das ganze Jahr über einen vollkommenen Ablass erhalten. - In der Heiliggrabbasilika in Miechów befinden sich Reliquien des hl. Constantius, es handelt sich dabei um Reliquien von der Art Corpisanti. 2020 startete ein aus den EU-Mitteln finanziertes Projekt Marie Curie, über die Geschichte des Austausches von Reliquien zwischen Italien und Nordosteuropa, darunter über die Geschichte von Corpisanti. Die Reliquien aus Miechów erweckten die Aufmerksamkeit der Forscher aus Dänemark, die der Meinung sind, sie würden zu den besterhaltenen Reliquien dieser Art auf dem Gebiet der Länder des Ostseeraumes gehören. - Eines der wichtigen Elemente der 6. Jerusalemtage von Miechów im Jahr 2020 war die Eröffnung einer neuen Ausstellung. Die im Kreuzgang der Basilika gelegene Kapelle des Turiner Grabtuchs erlebte eine große Metamorphose und hat den Namen geändert, jetzt heißt sie die Kapelle des Göttlichen Antlitzes. Bisher befand sich dort ausschließlich eine Kopie des Turiner Grabtuches, jetzt können wir zusätzlich eine spannende Ausstellung über das Tuch aus Manopello bewundern. Die Ausstellung ist mit Licht- und Toneffekten bereichert, die für eine besondere Atmosphäre sorgen. Interessant ist auch die räumliche Anordnung der Ausstellung – durch einen schmalen Gang können wir die Treppe heruntersteigen bis zur Figur Christi, die im Grab liegt, das Gesicht mit dem Tuch aus Manopello bedeckt. Während der Besichtigung kann man sich auch einen Film zu diesem Thema ansehen. - Weltweit gibt es nur zwei Sanktuarien des Heiligen Grabes – in Miechów und in Jerusalem.

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