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Synagoga Chewra Lomdei Misznajot Oświęcim

Synagoge Lomdei Misznajot in Oświęcim

Prostokątny pulpit, przykryty obrusem bordowym. Na nim kilka przedmiotów związanych z religią żydowską. Wokół pulpitu na około drewniane balustrady. Na wprost fragment szafy ołtarzowej, po jej lewej  stronie, zawieszone białe płótno a po prawej pulpit z obrusem bordowym i książką na nim.

Pl. Ks. J. Skarbka 5, 32-600 Oświęcim Touristische Region: Oświęcim i okolice

tel. +48 510781199
Diese Synagoge wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts als ein Gebetshaus für die Mitglieder der religiösen, Talmud studierenden Bruderschaft - Chewra Lomdei Misznajot errichtet.

Während des Kriegs diente das Gebäude als ein Lagerhaus und wurde dabei zerstört. In der Nachkriegszeit diente es zuerst einer kleinen jüdischen Gemeinde aus Oświęcim, wurde dann wieder in ein Lagerhaus umgewandelt und erhielt schließlich im Jahr 2000 ihre ursprüngliche Funktion zurück. Im Innenraum der wieder als Sakralraum benutzten Synagoge findet man interessante Ausstattungselemente aus Holz, wie die Bima und den Toraschrein, sowie zwei historische Tafeln mit hebräischen Inschriften.

Die Synagoge Chewra Lomdej Misznajot (auf Hebräisch Verein der Mischna-Studierenden) ist das einzige jüdische Gebetshaus in Oświęcim, das im Zweiten Weltkrieg nicht vollständig zerstört wurde. Mit dem Bau wurde ca. 1913 begonnen, das Gebäude behielt seine Funktion bis 1939. Während des Krieges ist die Innenausstattung vollständig zerstört und das Gebäude unter anderem als ein deutsches Munitionslager genutzt worden. Nach dem 2. Weltkrieg hat eine kleine Gruppe von Juden aus Oświęcim, die den Holocaust überlebt hatten, die ursprüngliche Funktion des Tempels wieder hergestellt. Nach einigen Jahren haben sie die Stadt Oświęcim und Polen verlassen und das Gebäude war wieder ungenutzt. In den 70er Jahren hat das kommunistische Regime die Synagoge verstaatlicht, später war hier ein Teppichgroßhandel eingerichtet. 1998 ist das Synagogengebäude an die jüdische Gemeinde aus Bielsko-Biała zurückgegeben worden - es war die polenweit erste jüdische, religiöse Stätte, die nach der Wende an die rechtmäßigen Erben zurückgekommen ist. Die jüdische Gemeinde in Bielsko hat die Synagoge noch im selben Jahr dem Jüdischen Zentrum in Oświęcim überlassen. Das Gebäude ist auf der Grundlage historischer Quellen und Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden umfassend restauriert und im September 2000 offiziell wiedereröffnet worden. Heute gibt es in der Synagoge Chevra Lomdei Mischnayot weder einen eigenen Rabbiner noch eine eigene Gemeinde. Sie ist aber nach wie vor das einzige jüdische Gotteshaus in der Nähe des ehemaligen Lagers Auschwitz und dient als ein Ort des Gebets, Nachdenkens und Gedenkens.


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