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Zagroda Felicji Curyłowej Zalipie

Bauernhof von Felicja Curyłowa im Dorf Zalipie

Wnętrze chaty. Bielone ściany i piec w kuchni malowane w kwiaty. Powała żółta w kwiaty. Pod oknem z koronkową firanką stoi zielona malowana w kwiaty skrzynia, na której stoi wazon z kwiatami. Po lewej łóżko z białymi poduchami zdobionymi koronką, przykryte narzutą w kwiaty. Na ścianach malunki, makatki i święte obrazy. Na piecu malowane naczynia.

Zalipie 135, 33-210 Zalipie Touristische Region: Tarnów i okolice

tel. +48 146965001
Das Hauptgebäude dieses Miniatur-Freilichtmuseums, einer Zweigstelle des Museums des Tarnowska-Landes, ist das Haus von Felicja Curyło (1903-1974) – einer Volkskünstlerin, die die traditionelle Kunst der Bemalung von Häusern und Haushaltsgegenständen mit unverwechselbaren Blumenmotiven gefördert hat.

Zalipie gilt als das malerischste und das am buntesten bemalte Dorf im Nordosten von Małopolska. Seit Generationen bemalen die hiesigen Frauen ihre Häuser (und nicht nur die Häuser) mit unverwechselbaren Blumenmotiven. Alles begann damit, dass die Hausfrauen stets im Frühjahr (meist vor den Pfingsten) die Wände der durch Rauch und Ruß verschmutzten Häuser verschönern wollten. Dieser Brauch wurde von Felicja Curyło – einer Volkskünstlerin, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte, aktiv gefördert. Das Haus von Felicia wurde bereits zu ihren Lebzeiten gerne besucht, um die gemalten Motive zu bewundern, und nach ihrem Tod wurde es zu einer Zweigstelle des Museums des Tarnowska-Landes.

Das im Dąbrowskie Powiśle, in der Nähe des Weichseltals und einige Kilometer nordöstlich von Dąbrowa Tarnówska gelegene Dorf Zalipie ist für seine bunt bemalten Häuser bekannt. Seine Beliebtheit verdankt es den Talenten seiner Bewohnerinnen. Die Wände von Häusern, landwirtschaftlichen Gebäuden und sogar Brunnen, Hundehütten und Zäune sind mit schönen, farbenfrohen Blumenmotiven verziert. Das Haus von Felicia Curyłowa, das von Anfang an das Interesse der Volkskunstbegeisterten auf sich zog, ist seit den Lebzeiten der Künstlerin unverändert erhalten geblieben. Hier kann man die mit Blumenmotiven bemalten, sowie mit Elementen aus buntem Seidenpapier verzierten Wände und Decken, und die traditionellen Trachten bewundern. Der auffälligste Raum ist zweifelsohne die Küche mit dem reichlich blau bemalten Ofen.

Im Freilichtmuseum kann auch ein anderes, schön dekoriertes und vollständig eingerichtetes Haus, das einst Stefania Łączyńska gehörte, besucht werden. Das dritte Haus gehörte ärmeren Bauern, dort sind nur die Außenwände mit den Malereien versehen. Es wird als Armenhütte bezeichnet. Auch die ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude wurden für museale Zwecke umfunktioniert. Im ehemaligen Kuhstall wurden eine Werkstatt und eine Ticketkasse nachgebaut, während in der Scheune alte landwirtschaftliche Geräte zu sehen sind.

Die übrigen bemalten Häuser befinden sich im Privatbesitz. Traditionelle, gemalte Motive können auch am Feuerwehrgebäude, am Kindergarten, an der Grundschule und an der St. Joseph-Kirche bewundert werden.

Ein Fahrradausflug nach Zalipie ist eine tolle Idee. Der Radfahrer soll das ganze Dorf umfahren, denn hier gibt es mehrere bemalte Häuser und Gebäude!


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