Dolinki Krakowskie (Krakauer Täler) - Geheimnisse von Menschen und Natur

Das Szklarka-Tal
Gärten, in denen man sich entspannen und erholen, mit der Natur in Kontakt treten und über Prozesse lernen kann, die unsere Erde gestalten. Sie überraschen mit ihrer Sanftheit und es fällt schwer zu glauben, dass einige von den berühmtesten Hochgebirgskletterer Polens hier ihre Karrieren angefangen haben. Der Nationalpark Ojców und das Landschaftsschutzgebiet Dolinki Podkrakowskie dienen dem Schutz der wertvollsten Landschaften dieser Regionen.

Dolinki Krakowskie liegen unweit der Stadt Kraków und sind einfach ein perfekter Ort. Sie sind aus Kraków, sowie aus Schlesien schnell erreichbar. Sie sind sehr gut erschlossen, sogar für Besucher mit einem Kinderwagen. Man kann ihnen schnell verfallen, sogar süchtig nach ihnen werden. Es ist ein Ort, der viele Möglichkeiten bietet und der spontan ohne einen Plan oder mit einer Karte besichtigt werden kann. Nehmen Sie den gelben Wanderweg, der von der Stadt Chrzanów zum Schloss in Pieskowa Skała führt oder wandern Sie über dieselbe Strecke in die entgegengesetzte Richtung. Der Wanderweg umfasst 80 Kilometer malerischer Route, die man in Wochenendetappen aufteilen oder als einen Ausgangspunkt für einen Tagesausflug benutzen kann. Sind Sie für einen Ausflug bereit?

 

Besuchen Sie den chinesischen Maharadscha im Bolechowicka-Tal

Hier ist die Luft immer kühler, es riecht nach Moos und einer leichten Windbrise. Die Ruhe, das Klima und die wilde Natur sind einige Gründe, weshalb die durch Lärm und Hektik geplagten Stadtbewohner schon seit Jahrhunderten in der Landschaft von Doliniki Krakowskie richtig entspannen können. Es ist ein idealer Ort für eine Wanderung mit Kindern, für ein mehr oder weniger intensives Lauf- oder Radtraining, für Annäherung an die Natur, aber auch für eine Prise Dosis Adrenalin.

An die Felswände von Dolinki Krakowskie haben sich die größten polnischen Bergsteiger gewagt, noch bevor die Welt von ihnen erfahren konnte. Heute folgen ihnen ihre Nachahmer. Die an Seilen kletternden Wagemutigen sind eine weitere Attraktion in diesem außergewöhnlich vielfältigen Naturpark.

Wojciech Kurtyka, ein weltweit bekannter Bergsteiger hat 1993 im Bolechowicka Tal als erster den Weg des Chinesischen Maharadschas alleine bezwungen. Den Meinungen von Fachleuten zufolge gehört das zu den spektakulärsten Leistungen der Bergsteiger in den Felsen des Juras, weil dieser Weg zu den schwierigsten in ganz Polen gehört. Kurtyka hat danach einen Bergsteigerthriller unter dem Titel „Der chinesische Maharadscha“ verfasst, dessen Handlung von diesem Weg erzählt. Die 30 Meter in die Höhe ragenden Felsen des Bolechowicka-Tors mit dem Namen Abaze- und Büßer-Säule flankieren den Eingang in das Tal.

Zu den Attraktionen dieses Tals gehören auch schöne Wasserfälle.

 

Besuchen Sie die Hexe Horpyna und die Bärenjäger im Będkowska-Tal

Die „weiten und wilden Steppen“ in der Ukraine, wo die Handlung des berühmten Romans „Mit Feuer und Schwert“ von Henryk Sienkiewicz spielt, sind ein Inbegriff für unerschlossene und menschenleere Gebiete, aber es gibt noch unzugänglichere Orte. Wie zum Beispiel die Schlucht, in der die Hexe Horpyna die entführte Helena in Gefangenschaft gehalten hat. Für die Verfilmung dieses in Polen äußerst beliebten Romans haben die Filmmacher eine ähnliche Schlucht eben hier im Będkowska-Tal gefunden! Außerdem noch ein paar weitere Filmkulissen. Einige spektakuläre Aufnahmen entstanden an einigen Orten in Dolinki Krakowskie, in Ojców, Pieskowa Skala, in der Umgebung des Ortes Sułoszowa und in einer am Eingang zum Będkowska-Tal liegenden Höhle - Nietoperzowa-Höhle, (Beschreibung der Nietoperzowa-Höhle), die schon vor rund 40.000 Tausenden Jahren von Menschen bewohnt war. Die ersten Untersuchungen dieser Fundstätte haben gezeigt, dass hier Höhlenbärenjäger gelebt haben. Rund 400 Stoßzähne dieser Tiere sind hier geborgen worden. Die Höhle selbst umfasst etwa 400 Meter Gänge, einige Beispiele für typische Speläotheme oder Höhlenminerale und ist ein Winterquartier für zahleiche Fledermausarten. Die Höhle selbst und die hier gemachten Funde haben zur Bestimmung einer separaten Kultur der prähistorischen Welt - der Jerzmanowice-Kultur geführt, die anhand der archäologischen Funde an diesem Ort beschrieben wurde. Diese Kultur, deren Artefakte auch in England, Belgien, Frankreich und Deutschland gefunden worden sind, zeichnet sich durch Messer und Pfeilspitzen in Form von Lorbeerblättern aus. Die Höhle ist für die Besucher zugänglich, in ihrer Nähe befindet sich ein Parkplatz. Das Będkowska-Tal mit seinen geheimnisvollen Ecken, Kurven und Felsen beginnt im Ort Jerzmanowice, ist etwa 8 km lang und kann über einen komfortablen Wanderweg erreicht werden.

 

 

Besuchen Sie die Einsiedelei und die Liebesquelle im Eliaszówka-Tal

Das Eliaszówka-Tal ist nach dem biblischen Propheten Elias benannt, der ein Vorbild für das Einsiedlerleben war. In dem Tal können wir uns fern ab der Zivilisation vom Alltag erholen. Auf den Talhängen liegt das aus dem 17. Jahrhundert stammende Kloster der Unbeschuhten Karmeliten, das als eine Einsiedelei gegründet worden ist und ursprünglich nur von den Mönchen betreten werden durfte. Umgeben von einer hohen Mauer, haben die Mönche hier mit der Außenwelt über eine Brücke kommuniziert, deren Ruinen bis heute erhalten geblieben sind und die an ein römisches Aquädukt erinnert hat. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist das Kloster für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden, doch die Stimmung der ursprünglichen Abgeschiedenheit ist bis heute erhalten geblieben. Hier hat der später heiliggesprochene Pater Rafał Kalinowski einen Teil seines Lebens verbracht. Er war eine der interessantesten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts in Polen: ein Intellektueller, Verschwörer und Kämpfer im Januaraufstand und schließlich ein Mönch. Bei seiner Ankunft  in Czerna war es das einzige Kloster dieses Ordens auf dem polnischen Gebiet mit nur drei polnisch stämmigen Mönchen. Pater Rafal hat Czerna zu einem Zentrum des geistlichen Lebens gemacht und neue Abzweigungen des Karmeliterordens gegründet und die bestehenden erneuert. Rund um das Kloster gibt es zahlreiche Pilgerwege.

Durch das Tal fließt der Bach Eliaszówka, der sich malerisch zwischen Felsen und Blumenwiesen hindurchschlängelt. Es lohnt sich, die Quelle des Heiligen Elias zu besuchen, denn der Legende nach, findet jeder, der das Wasser aus der Quelle getrunken hat, die wahre Liebe.

 

Dolinki Krakowskie

  • Das Kluczwody-Tal: Früher war die Gegend von einer mittelalterliche Burg beherrscht, heute ist das ein dicht bewaldetes Tal mit einem rauschenden Bach und zahlreichen Lichtungen zum Picknicken, also ein idealer Ort auch für einen Besuch mit Kleinkindern.
  • Das Bolechowicka-Tal - diesen Besuch werden Sie sicherlich nicht bereuen. Eine Schlucht zwischen felsigen Hügeln lockt Kletterer und Liebhaber der Natur an, vor allem jene, die sich für Wasserfälle und die Ojców-Birke interessieren.
  • Das Szklarka-Tal - ländlich und idyllisch, mit den schönen „Sonnigen Felsen“. An der Talmündung liegen zahlreiche Fischteiche, in denen Forellen gezüchtet werden.
  • Das Racławka-Tal - in diesem Tal finden Sie unter anderem eine schöne Stelle mit Sitzgelegenheit, einen Lagerfeuerplatz und einen geologischen Mini-Park.
  • Das Mnikowska-Tal - schmal, mit ausgefallenen Felsgebilden flankiert. Sehenswert ist der Altar mit einem großen Felsbildnis der Jungfrau Maria von Skalka.
  • Das Dłubnia-Tal – bestens geeignet für alle Liebhaber historischer Wassermühlen und Fahrräder. Im Tal des Flusses Dłubnia sind viele historische Wassermühlen erhalten geblieben. Alle Radbegeisterte können sich für den Fahrradweg entscheiden, der 47,2 Kilometer lang ist.

 

 

Warum lohnt sich ein Besuch?

  • gut erschlossen
  • für alle gut geeignet (zu Fuß und auf Fahrrad)
  • abwechslungsreich
  • gute touristische Infrastruktur
  • alternative Möglichkeiten
  • viele Naturattraktionen

 

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