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Kościół świętego Bartłomieja Apostoła Niedzica

St.-Bartholomäus-Kirche in Niedzica

Widok z boku, zza murowanego ogrodzenia - kościół murowany gotycki, z dwuspadowym dachem i kwadratową wysoką wieżą od frontu. Przy ogrodzeniu kilka wysokich drzew, które zasłaniają nieco widok.

ul. 3 Maja 91, 34-441 Niedzica Touristische Region: Pieniny i Spisz

tel. +48 182629428
Sie bildet eines der ältesten sakralen Bauwerke in der Zips (Spisz). Die Kirche entstand im frühen 14. Jahrhundert. Ihr Stifter war Kokosz Berzeviczy, ein Adliger aus einer reichen ungarischen Familie, derselbe, der mit der Errichtung der Burg Dunajec in Niedzica begonnen hatte.

Die erste zuverlässige Erwähnung der Bartholomäuskirche stammt aus dem Jahr 1325. Damals übertrug Kokosz Berzeviczy die Verwaltung der Kirche und das Patronat dem Kartäuserorden aus dem nahe gelegenen Roten Kloster. Archäologische Forschungen und auch Jahrbücher des Bistums Zips weisen darauf hin, dass es bereits in den siebziger Jahren des 13. Jahrhunderts eine kleine Holzkirche in Niedzica gab. Wahrscheinlich wurde diese jedoch während des Tatareneinfalls 1287 zerstört. Die aus Bruchstein gemauerte Bartholomäuskirche gehört zur Gruppe gotischer Kirchen in der Zips (Frydman, Kacwin, Krempachy, Łapsze Niżne). Alle besitzen eine einfache Aufteilung mit einem Kirchenschiff und einem Altarraum, der mit einem Kreuzrippengewölbe bedeckt ist. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Innenarchitektur der Kirche vielfach umgestaltet. Gegenwärtig ist sie vorwiegend im Stil des Spätbarocks gestaltet. Im Altarraum sind jedoch die gotischen figürlichen Malereien „Kreuzigung” und „Gnadenstuhl” aus den Jahren 1390 – 1420 erhalten geblieben. Außerdem gibt es folgende belehrende Minuskel-Inschrift: „Beichte ohne Reue, Liebe ohne Treue und Beten ohne Herzlichkeit sind vergebliche Mühen.“ Darüber hinaus kann man in der Kirche ein wertvolles Triptychon bewundern, das um das Jahr 1454 entstand und die Legende des Heiligen Bartholomäus und seinen Märtyrertod in Indien darstellt. Leider ist in Niedzica nur ein Teil des Triptychons erhalten geblieben. Den Rest kann man im Museum der schönen Künste in Budapest sehen. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde an die nördliche Wand des Kirchenschiffs die der Schmerzen Mariens geweihte Kapelle mit einem Rokokoaltar mit Pietà, einer Chorempore und einem doppelten Beichtstuhl angebaut.


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